23.02.2017
Dr. Ennöckl, Daniel
Literaturempfehlung: Pöschl, System der Gewerbeordnung
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Die GewO, eines der ältesten Gesetze in Österreich, ist nach wie vor höchst wichtig: Ihr Berufsrecht gilt als Magna Charta der gewerblichen Wirtschaft, ihr Anlagenrecht als Herzstück des Umweltrechts. Nach über 150 Jahren und zahllosen Novellen ist die GewO heute jedoch unübersichtlich und schwer lesbar geworden; in der Fülle ihrer hochdetaillierten Vorschriften findet man sich nur mehr mit großer Mühe zurecht. Die Autorin bietet eine Darstellung der GewO, die das System dieses Gesetzes dauerhaft wieder sichtbar macht und zeigt, welche Ziele der Gesetzgeber mit welchen Instrumenten verfolgt. Sie legt aber auch die systematischen und legistischen Schwächen dieses Gesetzes offen, die teils sogar in Verfassungs- und Unionsrechtswidrigkeiten umschlagen. Das Buch soll Rechtsanwendern eine rasche Orientierung im Gewerberecht ermöglichen, einen Beitrag zur Lehre rechtlicher Instrumente leisten und eine bessere Rechtstechnik anregen. • Systematische Darstellung des Berufs- und Anlagenrechts der GewO • Integrierte Darstellung verfahrensrechtlicher Instrumente • Berücksichtigung der wesentlichen Judikatur und Literatur • Anregung legistischer Verbesserungen Mit erstem Ausblick auf die Reform: Die durch die Novelle 2017 bevorstehenden Rechtsänderungen sind an den betroffenen Stellen des Buches vergleichend – also zusätzlich zur bestehenden Rechtslage – eingearbeitet. Die Autorin: Univ.-Prof. Dr. Magdalena Pöschl, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien. Verlag Manz 2016, 368 Seiten, EUR 59,– ISBN 978-3-214-00467-5
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