top of page

EU-Emissionshandelssystem: Kommission erlaubt staatliche Beihilfen für stromintensive Industriebetri

Ab 2013 tritt die dritte Phase des EU-Emissionshandelssystem in Kraft und es wird erwartet, dass die Kosten für Industriebetriebe, die viel Strom verbrauchen, stark in die Höhe gehen. Die EU-Kommission will verhindern, dass diese Betriebe in Staaten abwandern, die nicht zur Europäischen Union gehören, und hat deshalb für einige stromintensive Branchen die Förderung der Kosten durch die nationalen Behörden genehmigt.\ \ Zu den in Betracht kommenden Wirtschaftszweigen zählen Hersteller von Aluminium, Kupfer, Düngemitteln, Stahl, Papier, Baumwolle, Chemikalien und einigen Kunststoffen.\ \ „Nach den EU-Vorschriften sind Beihilfen von bis zu 85 % der Kostensteigerung der effizientesten Unternehmen in jedem Wirtschaftszweig von 2013 bis 2015 erlaubt. Dieser Höchstwert wird in den Jahren 2019-2020 schrittweise auf 75 % gesenkt. Ferner kann der Bau neuer hocheffizienter (CCS-fähiger) Kraftwerke mit umweltverträglicher Abscheidung und geologischer Speicherung von CO2 bis 2020 mit bis zu 15 % der Investitionskosten unterstützt werden.“ Quelle: EU-Umweltbüro, 23. 5. 2012\ \

Ähnliche Beiträge

Alle ansehen

ÖNIP: Fahrplan für den Netzausbau

Soll die Energiewende gelingen, braucht es neben Erzeugungsanlagen und Speichern vor allem Netze von ausreichender Kapazität, um die Übertragung von Strom, erneuerbarem Gas und Wasserstoff zu gewährle

ElWG Spezial - Netzzugang auf neuen Beinen

Das Stromnetz wird mit dem rasanten Ausbau volatiler Erzeugungsquellen zunehmend zum Nadelöhr. Vor diesem Hintergrund sollen die Regelungen zum Netzanschluss und -zugang neu gefasst werden: • Mehr Tra

Comments


bottom of page